Damit Gott sei alles in allem: Studien zum paulinischen und frühjüdischen Universalismus

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Walter de Gruyter, 2007 - 650 pages
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Von der neutestamentlichen Wissenschaft bis zum Feuilleton bildungsbürgerlicher Tageszeitungen gehört die durch F.C. Baur im 19. Jh. begründete Gegenüberstellung von jüdischem Partikularismus und christlich-paulinischem Universalismus zu den grundlegenden Vorstellungen für die Verhältnisbestimmung von Judentum und Christentum. G. Holtz zeigt anhand eines Vergleichs der paulinischen Briefe mit jüdischen Schriften, insbesondere der Qumranliteratur und Philo von Alexandrien, dass eine solche Gegenüberstellung weder dem Judentum noch Paulus gerecht wird. Ähnlich wie in der jüdischen Traditionsbildung vor und nach Paulus sind für die Struktur der paulinischen Theologie Öffnungs- und Abgrenzungstendenzen konstitutiv. Gezeigt wird dies sowohl für die Eschatologie als auch für die Zeit vor dem Ende, in der sich die jeweilige Gemeinschaft gegenüber ihrer Umwelt definiert und positioniert. Wichtige Übereinstimmungen zwischen Paulus und jüdischen Traditionen betreffen den eschatologischen Universalismus, die Überzeugung, dass die Tora in spezifischer Weise auch den Völkern gilt, sowie die Grenzziehung nach außen mittels Ritual und Lebensweise.

 

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Contents

Qumran Die Abgrenzung der Gemeinde von
309
ganz Israel
318
meinde in Abgrenzung von ganz Israel
332
Grenzen
345
Philo Die universalisierende Deutung des Judentums
379
weis ihrer Überlegenheit über die Gesetze der Völker
394
Tempelwallfahrt
411
Festen
425
religiöser und ethischer Tugenden als Basis der jüdischen
452
Copyright

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About the author (2007)

Gudrun Holtz, Eberhard Karls Universität Tübingen.

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