Beispielsammlung zur Theorie und Literatur der schönen Wissenschaften, Volumen1

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F. Nicolai, 1788

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Página 206 - Herr, lehrt mich bessre Sachen, Als, statt des Singens, Geld bewachen. Nehmt immer euren Beutel hin, Und laßt mir meinen frohen Sinn. Fahrt fort, mich heimlich zu beneiden; Ich tausche nicht mit euren Freuden. Der Himmel hat mich recht geliebt, Der mir die Stimme wieder giebt. Was ich gewesen, werd' ich wieder: Johann, der muntre Seifensieder.
Página 59 - Brust würde meine Stärke vermehren; und da du mich doch einmal bestimmt hast, deinen Liebling, den Menschen zu tragen, so könnte mir ja wohl der Sattel anerschaffen sein, den mir der wohltätige Reiter auflegt. Gut, versetzte Zeus; gedulde dich einen Augenblick!
Página 204 - Der nahe Sänger nimmer zu. Zum Henker! lärmst du dort schon wieder, Vermaledeiter Seifensieder? Ach wäre doch zu meinem Heil Der Schlaf hier, wie die Austern, feil!
Página 60 - Der Affe und der Fuchs Nenne mir ein so geschicktes Tier, dem ich nicht nachahmen könnte! So prahlte der Affe gegen den Fuchs. Der Fuchs aber erwiderte: Und du nenne mir ein so geringschätziges Tier, dem es einfallen könnte, dir nachzuahmen. Schriftsteller meiner Nation! Muß ich mich noch deutlicher erklären?
Página 437 - Sonn' und Himmel schien mir schwarz. Oft auch ergriff mich auf dem Meer Im leichten Kahn der Sturm und warf Mich mit den Wellen in die Luft: Am Gipfel eines Wasserbergs Hing oft mein Kahn hoch in der Luft Und donnernd fiel die Flut herab Und ich mit ihr.
Página 54 - Freud' und Angst dabei, Die wechselten in den Gesichtern. Sie schienen mir, das schwör' ich euch, An Wuth den Furien, an Ernst den Höllenrichtern, An Angst den Missethittern gleich. Allein, was ist ihr Zweck?
Página 204 - Sprößling eigennützger Ehe, Der, stolz und steif und bürgerlich, Im Schmausen keinem Fürsten wich: Ein Garkoch richtender Verwandten, Der Schwäger, Vettern, Nichten, Tanten, Der stets zu halben Nächten fraß Und seiner Wechsel oft vergaß. Kaum hatte mit den Morgenstunden Sein erster Schlafsich eingefunden, So ließ ihm den Genuß der Ruh Der nahe Sänger nimmer zu.
Página 436 - Durch diese Denkungsart, mein Sohn, Ist unter lauter Freuden mir Das Haar verbleichet. Und wiewohl Ich achtzigmal bereits den Wald Um unsre Hütte grünen sah ; So ist mein langes Leben doch, Gleich einem heitern Frühlingstag, Vergangen unter Freud' und Lust. — Zwar hab' ich auch manch Ungemach Erlitten.
Página 300 - Das alleine gut und mild Unsre ganze Seele füllt : Das Vergnügen folget nur Sanften Trieben der Natur. Stille Lauben sind sein Haus, Seine Pracht ein frischer Strauß. Einfalt und Bequemlichkeit Sein gewöhnliches Geleit. Es erhält durch Mäßigung Sich stets reizend, sich stets jung. Neben ihm liegt Cypripor Gern in Veilchen auf dem Ohr.
Página 437 - So schön als Tag und Morgen sein. O Sohn, sei fromm und tugendhaft, So wirst du glücklich sein wie ich. So bleibt dir die Natur stets schön.

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