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Gedankenlinie liege, oder dass das eine "das” dem andern *das” analog gebraucht sei, auf derselben Anschauungsweise beruhe. Ich sehe keine andere Wahrscheinlichkeit als die, dass mit dem zweiten "das” der zwischen dem ersten "x ist das" und dem zweiten "x ist das" stehende Theil der Inschrift oder dessen Gesamtinhalt und dem entsprechend mit dem ersten "das” der dem ersten ”x ist das” vorausgehende Theil der Inschrift oder dessen Gesamtinhalt gemeint ist.

Werfen wir nun einen Blick auf diese beiden Theile der Inschrift, wenn auch nur in der oben S. 136 reproducierten Translitteration, so leuchtet sofort ein, dass sich von ihnen recht wohl etwas beiden Gemeinsames und beide Charakterisierendes aussagen lässt, nämlich, dass sie, obwohl sie lauter gewöhnliche Runen enthalten, sich doch nicht so ohne Weiteres, so ebenweg, ablesen lassen.

Jetzt, bitte, noch einen Blick auf das, was wir vorläufig x genannt haben, und -- Held Vilin ist, denke ich, durchschaut!

uilinisþat ist, wie üblich, zu trennen in uilin is þat, bedeutet aber weiter nichts als ”Vexierschrift ist das" oder, wie der Isländer sagt, villuletur er þađ.

uilin, mit langem l zu sprechen, nom. sing. fem., hiesse bibelgotisch *wilpeins, das ein regelrecht zu *wilpjan, anord. villa "irreführen", gebildetes nomen actionis wäre. Seine Grundbedeutung ist also "Irreführung", "Vexierung".

Gegen dies Wort ist weder von Seiten der Bedeutung noch von Seiten der Form das Geringste einzuwenden; hinsichtlich der Form einfach schon deshalb nicht, weil diese, je nachdem man die zweite Silbe ausspricht und je nachdem man Lautgesetzlichkeit oder Analogiewirkung annimmt, sich jeder beliebigen Theorie der nordischen Geschichte der -iniStämme anpassen lässt.

Einige andere Einwände wird man, seit so vielen Jahren mit dem Helden Vilin befreundet, allerdings wohl erheben.

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Vor Allem wird man sagen, dass wir auf meine Weise den Namen dessen, nach dem mit uaim gefragt ist, ja überhaupt nicht erfahren.

Kann sein, kann auch nicht sein; thut aber jedesfalls nichts zur Sache, da uns der Stein die Antwort auf die Frage huariaRualraubaR . . . . noch viel unzweifelhafter schuldig bleibt.

Zweitens wird man entdecken, dass die beiden meiner Auffassung zufolge mit den beiden þat gemeinten Stücke, wenn schon grösstentheils, so doch nicht durchweg, und namentlich gerade unmittelbar vor den beiden uilinispat nicht, in Chiffern geschrieben seien.

Vorausgesetzt selbst, dass dieser Einwand für beide Stücke unerschütterlich fest steht, so ist er doch nichtig. Der Übergang von der Chifferschrift zur directen Bezeichnung vollzieht sich nach Bugges Deutung

beidemal mitten im Satze, ja beidemal mitten im Worte, und es ist doch nicht ernstlich zu verlangen, dass die Bemerkung "Vexierschrift ist das" da mittenhinein geschneit kommen müste. ”Nun, dann sollte" wird man entgegnen

"die Bemerkung "Vexierschrift ist das” überhaupt vor den Chiffern stehen".

Dass sie dort stehen könnte, ist richtig. Aber wenn man sich recht in den Gedankengang des Vexierenden hineinversetzt, der sich seinerseits ja widerum in die Lage des Vexierten oder vielmehr Vexanden hineingedacht haben muss, wird es ganz verständlich erscheinen, dass sie geflissentlich ans Ende gestellt ist.

"Aber warum steht sie zweimal? Einmal, und zwar hinter das zweite Stück gestellt, hätte sie ja für beide Stücke genügt”.

Bei Bugges Deutung dieser beiden Stücke keineswegs. Denn denken wir uns das erste uilinisþat fort, so reicht die Geltung des andern --- dann einzigen uilinispat naturgemäss nur bis exclusive zu dem unchiffriert geschriebenen Theile des ersten Stückes zurück.

Ich kann aber nicht verhehlen, dass nicht zwar die Doppelsetzung des uilinisþat denn diese ist, sobald die Chifferschrift überhaupt durch unchiffrierte Schrift unterbrochen wird, ganz in der Ordnung wohl aber eben diese Unterbrechung der Chifferschrift durch unchriffrierte Schrift oder

anders ausgedrückt - diese zweimalige Anwendung scheinbar einer und derselben Geheimschrift-Art etwas Verdächtiges an sich hat, und dass allerdings die Doppelsetzung des uilinisþat einen ganz andern Eindruck machen würde, als sie jetzt macht, wenn unser zweites Stück Chifferschrift mit einem andern Schlüssel aufzulösen wäre als das erste, es sich also nicht um zweimalige Anwendung wirklich einer und derselben Geheimschrift-Art handelte.

Vergleicht man auf den Abbildungen die Geheimschrift der ersten Hälfte von h mit der der zweiten Hälfte von h und die von i mit der von k, so sieht man, dass sich der Künstler darin gefällt, dicht bei einander je zwei von einander verschiedene Geheimschrift-Arten anzubringen, die äusserlich einen ähnlichen, und sogar einen gleichen, Eindruck machen. Kann er sich nicht diesen Scherz vielleicht auch in unserm Passus erlaubt haben?

Man könnte antworten: ja, aber trotzdem und gerade deshalb treffe Bugges Transscription unserer beiden chiffrierten Stellen durchaus das Richtige; die erste Stelle nämlich sei auf Grund der Alphabetanordnung

fuþạrk hniast bmlr chiffriert, die zweite hingegen auf Grund der Alphabetanordnung

bmlr hniast fuþạrk.

Das ist indessen, selbst wenn der Zuhilfenahine von zweierlei Anordnungen des jüngern Alphabetes kein principielles Bedenken entgegengesetzt wird, durchaus unwahrscheinlich; denn dann müste es ja dem Künstler, gerade wie Stephens 0. N. R. M. III S. 47, ganz entgangen sein, dass der Unterschied jener beiden Alphabetanordnungen bei der Ersetzung jeder der Runen k, n, u, a, a, t durch die ihr alphabetisch unmittelbar vorausgehende Rune vollkommen latent bleibt.

Ich habe für dieses Räthsel keine neue Lösung zu bieten; doch

"wer weiss, was in der Zeiten Hintergrunde schlummert?" Hamburg, 1. XII. 1898.

Fritz Burg

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Anmärkningar till "Valda stycken af svenska författare 1526-1732", utg. af Ad. Noreen

och E. Meyer, Uppsala 1893. S. 3, r. 8: nest Gudz hielp. I ordlistan s. 288 angives nest i sin härvarande bet. ”med” bero på t. nebst. Denna förklaring kan icke gärna vara riktig. Det enstaviga t. nebst är icke uppvisat förrän långt fram på 1600-talet. Ock form på -st är överhuvud icke känd förrän i senare hälften av 1500-talet ock då endast såsom lågtysk ock tvåstavig form nevenst (neffenst), efter hvilken det först på 1600-talet uppvisade ht. nebenst, yngre nebest, anses vara efterbildat. Dessa former på -st åter äro utvidgade av äldre lt. nevens, ht. nebens, en variant med det vanliga adverbiella s (ursprungl. genitivändelse) till t. neben (se Grimmska ordboken, art. nebst). Det nordiska uttrycket nest Gudz hielp, som fins citerat hos Söderwall flera gånger (tidigast från 1501) ock såsom äldre danskt hos Kalkar III s. 255 är nog bildat med det vanliga superlativa adverbet = nuv. sv. näst, såsom antages i bägge de citerade ordböckerna. Betydelsen av detta uttryck beror väl på en föreställning om Guds hjälp såsom

ARKIV FÖR NORDISK FILOLOGI XVI, NY FÖLJD XII.

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varande i omedelbar närhet till hands för den därom anropande. Det tyska ordets betydelse är för övrigt icke "med" i rent instrumental mening, utan "tillika med, jämte”, hvilken icke ligger så särdeles mycket närmare den förra än det svensk-danska ordets egentliga betydelse "närmast" (jfr äldre 0. dial. sv. när i bet. "hos").

S. 4, r. 3 (s. 5, r. 32): ministrera(s). Ordet bör troligen fattas icke i bet. "förvalta", utan i mera speciell bet. "betjäna med,

i servera”, så att i uttr. vthskiffta och ministrera sacramenten de båda verben äro synonyma (jfr Sv. Akad. Ordb. art. administrera).

S. 6, r. 27: jw. Partikeln ju (jw) är icke upptagen i ordlistan, vid hvars författande utgivaren således icke tycks hava märkt någon väsentlig olikhet i betydelse hos ju i läseboken i förhållande till nutidens språkbruk. Vid närmare påseende finner man dock, att ju flera gånger förekommer i sin ursprungliga, nu icke brukliga, bet. "alltid" eller i bet. "i alla händelser, i alla fall, nog" el. dylik något mera utpräglad bet. än hos det nutida ju; t. ex., förutom på ovan angivna ställe, 12: 7, 13: 22, 17: 7 o. 8, 18: 6, 55: 1; ja ännu så långt fram som hos Lucidor t. ex. 187: 21. I förbindelsen jw (szå) 13: 37, 17: 29, 195: 5 får jw översättas med "väl, fullt" eller "minst". S. 17, r. 21 förekommer jw i distributiv bet. förbundet med hwar utan motsvarighet i nutida svenskan.

S. 6, r. 32: aff. Prepos. aff förekommer i älsta nysvenskan ofta (t. ex. utom här 16: 14, 64: 31 f., 65: 1 f., 66: 8, 102: 1) vid vb. seya "säga” i bet. "om". Då denna betydelse (uppkommen i yngre fsv. efter mlt. van) nu är förlorad

. (jfr dock veta av, där av har huvudaccent ock därför för språkkänslan icke ter sig som preposition, utan som från verbet oskiljaktig partikel), hade man väntat ett omnämnande därav i ordlistan, låt vara att missuppfattning av meningen icke torde vara att befara.

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