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Bacchos, *) o Geber des Weins,
Komm', und verbrenne mit der Fichte Glut
Diesen, aller Getter verderblichsten Sott!

Sophokles..

II.

Chor aus der Antigone.

Πλυώνυμε, Καδμίας

Νύμφας άγαλμας και Διός
βαρεβρεμέτω γένος,
κλυταν ος αμφέπεις.
Ιταλίαν, μέδεις δε παγ-
κρίνου Ελευσινίας
Δηούς εν κόλποις,
Β Βακχεύ, Βακχών μητρόπολιν, Θήβας
χαίων παρ' υγρών Ισμηνου
δέεθρων, αγρίου τ'
επί σπορά δράκοντος»
σε δ' υπέρ διλόφου πέτρες
σέρου όποτε λιγνυς,
θα Κωρύκιοι Νύμφας
συχούσι Βακχίδες,

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Ka

*) Bacchos warð besonders in der Peft angerufen, weil

man den Wein für die kraftigste Arznei dieser Strankheit

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Kαςαλίας τε νάμα, κα
Sophokles.

σε Νυσαίων ορέων
κισσήρες όχθαι,
χλωρά τ' ακτα πουλντάφυλος πέμπει,
αβρότων έπέων ευαζόν
των, Θηβαίας
επισκοπούντ’ αγυιάς:
ταν εκ πασών τιμάς,
υπερτάταν τε πόλεων,
ματρί συν κεραυνίας
και νύν, ως βιαίας
πάνδημος έχεται πόλις
επί νόσου, καθαρσίω
ποδι μολάν, Παρνησίαν

υπες κλιτύν,
ή σoνόεντα πορθμόν
ιω πύρ πνειόντων
άρρων χοραγε, νυχίων
φθεγμάτων επίσκοπε,
πα, Διος γενεθλον,
προφάνηθι Ναξίαις
σαϊσιν άμα περιπόλοις
Θνύσιν, αι σε παννυχιος

χορεύουσι
τον ταμίας Ιακχον.

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Uebersékung.

Sophokles

Erste Strophe.
Ruhmgekrdnter, du Stolz deiner kadmåischen
Mutter, du, den im Sturm zeugte der Donnergott,
Der du über Eleusis

Waltest, über Italia!

Der du herrschest am Strom, welcher die Mutterstadt
Theben wåssert, o du, der du mit deiner Wuth
Die Bacchanten begeisterst,

Bacchos, Schußer der Drachensaat!

2

Erste Gegenstrophe.
Dir erhebt sich der Rauch auf dem parnassischen
Zwillingsgipfel, und dich feiert der schwärmenden
Nymphen Chor auf den Hügeln,

Dich am Bacche Kastalia.

Dich geleiten, wenn du wieder gen Theben zeuchst,
Von dem Rebengestad' und von den Epheuhdhn
Laute Jubel und deines

Reigens frohe Gesånge heim.

Zweite Strophe.
Bon den Städten ist dir keine wie Theben werth,
Deiner Mutter und dir die sich in donnernden
Bligen aus der Umarmung

Zeus Kronions empfangen hat.

Angst und Jammer ergreift deine geliebte Stadt,
Und das klagende Volk! Komm, o du Retter,

tomm Schwebend über Parnassos

Und des Schzenden Meeres Sund!

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Sophekles.

Zweite Gegenstrophe.
Reigenführer des Heers flammenergieffender
Sterne, Stifter des Fests und der erschallenden
Nachtgesånge, Kronions

Sohn, wir fleben, o Bacchos, dir!

Naße, nahe dich uns, du, und der Marischen
Nymphen rasendes Chor, und der Thyaden Schwarm,
Die in nächtlichen Tänzen

Feiern, König des Jubels, dich!

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Unter den Oden dieses Dichters giebt es mehrere, wels che Lobgefånge oder Anrufungen der Gåtter find; und diese findet man in dem Handbuche, worauf fich gegenwärtige Beispielsammlung bezieht, unter der Literatur der hymne nachgewiesen. Ihr Charakter unterscheidet sich freilich von der gewöhnlichen Manier der griechischen Hymnen; auch waren sie wohl nicht, gleich diesen, wenigstens nicht alle, jum Gebrauch bei gottesdienstlicher Feier bestimmt. Das Carmen Seculare hingegen, die schönste und ausgeführteste Horagische Ode dieser Gattung, hatte solch eine Offentliche Bestimmung, und wurde, auf des Staisers Befehl, für die Feier der sekularischen Spiele verfertigt, die zu Rom, auf dem Narsfelde, zu Anfange jedes neuen Jahrhunderts ans gestellt wurden. Am dritten und Ickten Tage dieses Festes pflegten sieben und zwanzig Senaben, und eben so viel Müds chen, in dem Tempel des palatinischen Apoll's, einen Wechs felgesang, an diesen Gott und an die Diana gerichtet, ana zustimmen, und darin um Schuß und Segen über Rom zu fleben. Dieß ist daher der Inhalt folgender zu dieser Abs ficht bestimmten Hymne, mit welcher man die 21ste Ode des ersten, und die 6te des vierten Buchs vergleichen kann, worin der Dichter die beiden Chóre zu diesem Gesange ers muntert, und den Apoll um Begünstigung und Erhörung desselben bittet.

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