Die Rechtshistoriker des 19. Jahrhunderts und das mittelalterliche Recht am Beispiel Wilhelm Eduard Wildas sowie der Betrachtung der Knutsgilden

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GRIN Verlag, 2007 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1 (Sehr gut), Freie Universitat Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: Recht und Juristen im Mittelalter (HS), 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Es sei die Geschichte die Grundlage aller wahren juristischen Erkenntnis, [...] das Recht zugleich eine Wissenschaft und eine Kunst." Dieses 1839 getatigte und in der Tradition der 'historischen Schule' Friedrich Carl von Savignys stehende Bekenntnis von Wilhelm Eduard Wilda kann stellvertretend wohl fur eine Vielzahl von Rechtshistorikern des 19. Jahrhunderts als Diktum angesehen werden. Sowohl Romanisten als auch Germanisten waren infolge der drei zwischen 1794 und 1811 eingefuhrten groen Gesetzbucher darin bestrebt, die geschichtlichen Grundlagen des deutschen Rechts aufzuzeigen. Mittels Ruckgriffen vor allem auf das uberlieferte mittelalterliche Recht wurde dem Naturrecht und der Aufklarung ein organisch gewachsenes Recht gegenubergestellt, sowie an aktuellen politischen Diskussionen wie beispielsweise der Vereinigungsfreiheit und den Revolutionsvorgangen von 1848/49 teilgenommen. Diese in zwei groe Abschnitte gegliederte Abhandlung soll zunachst in der ersten eher forschungsgeschichtlichen Sektion den Germanisten bzw. Skandinavisten, personifiziert vor allem durch Wilda, gewidmet sein, bevor im folgenden Abschnitt spezifischeres mittelalterliches Recht zum Gegenstand der Arbeit werden soll. Zu Beginn erfolgt eine kurze allgemeinere Darstellung der Geschehnisse in der deutschen Rechtshistorie zu Beginn des 19. Jahrhunderts, um im Anschlu daran das Leben und Wirken Wildas ausfuhrlich zu betrachten. Den Schlu des Abschnitts uber die Forschungsgeschichte bilden dann jeweils kurze Zusammenfassungen weiterer wesentlicher Personen und Geschehnisse der vergleichenden germanischen Rechtsgeschichte in Deutschland und Skandinavien. Der zweite Teil der Arbeit

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