Schriften, Volumen11,Parte1

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Mylius, 1806
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Página 130 - Bei stillem Abend hatte Mirtil noch den mondbeglänzten Sumpf besucht, die stille Gegend im Mondschein und das Lied der Nachtigall hatten ihn in stillem Entzücken aufgehalten. Aber itzt kam er zurück in die grüne Laube von Reben vor seiner einsamen Hütte und fand seinen alten Vater sanft» schlummernd am Mondschein hingesunken, sein graues Haupt auf den einen 15 Arm hingelehnt. Da stellt er sich, die Arme ineinandergeschlungen, vor ihm hin.
Página 44 - Petz ist wieder da!" Der Bär erzählte drauf, was er in fremden Landen Für Abenteuer ausgestanden, Was er gesehn, gehört, getan! Und fing, da er vom Tanzen redte, Als ging er noch an seiner Kette, Auf polnisch schön zu tanzen an.
Página 88 - Müßt ich das! seufzte das Schaf. O so laß mich, gütiger Vater, wie ich bin. Denn das Vermögen, schaden zu können, erweckt, fürchte ich, die Lust, schaden zu wollen; und es ist besser Unrecht leiden als Unrecht tun. Zeus segnete das fromme Schaf, und es vergaß von Stund an zu klagen.
Página 136 - Sie safs am Ufer, bebend und sprachlos, und der Mond verbarg sich hinter den Wolken; ihre Brust bebte von Schluchzen und Seufzen ; itzt schrie sie laut, und die Echo wiederholte der trauernden Gegend ihr Geschrei, und ein banges Winseln rauschte durch den Hain und durch die Gebüsche; sie schlug die ringenden Hände auf die Brust, und rifs die Locken vom Haupt.
Página 202 - Des Himmels erst Gebot hat keusche Huld geweiht, Und seines Zornes Pfand war die Unfruchtbarkeit. Sind dann die Tugenden den Tugenden entgegen? Der alten Kirche Fluch wird, bei der neuen, . Segen...
Página 111 - Dieses giebt uns auf einmal den wahren Begriff der Idylle. Es ist ein Gedicht, das uns die Charaktere, Sitten, Begegnisse, Empfindungen, Handlungen solcher gesitteten Menschen schildert, die noch in keinen Staat zusammengetreten sind, oder bei denen wir die Verbindung mit der gröfsern Gesellschaft des Staats wenigstens nicht gewahr werden.
Página 90 - Thier? Hat er die Mähne, die uns ziert? Und doch ist er, ihr Brüder, ach! Der Herr, der uns regiert. Wir tragen ihn, wir fürchten seine Macht, Wir führen seinen Krieg, und liefern seine Schlacht! Er siegt, und höret Lobgesang; Die Schlacht indeß, die er gewann, War unser Werk, wir hatten es gethan.
Página 86 - Herren fall' ich recht ins Ohr. Ich denk', es wird mir nicht viel fehlen, Sie ziehn mein Lied dem deinen vor.
Página 76 - Vielleicht, sprach das Pferd weiter, würde ich flüchtiger sein, wenn meine Beine höher und schmächtiger wären; ein langer Schwanenhals würde mich nicht verstellen; eine breitere Brust würde meine Stärke vermehren; und da du mich doch einmal bestimmt hast, deinen Liebling, den Menschen zu tragen, so könnte mir ja wohl der Sattel anerschaffen...
Página 87 - Ich sehe wohl, mein frommes Geschöpf, ich habe dich allzu wehrlos erschaffen. Nun wähle, wie ich diesem Fehler am besten abhelfen soll. Soll ich deinen Mund mit schrecklichen Zähnen und deine Füße mit Krallen rüsten? O nein, sagte das Schaf, ich will nichts mit den reißenden Tieren gemein haben. Oder, fuhr Zeus fort, soll ich Gift in deinen Speichel legen?

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