Wissenschaft und Glaube: historische und zeitgenössische Aspekte

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Vandenhoeck & Ruprecht, 2006 - 508 páginas
English summary: This book reflects the contemporary discussion of the many issues surrounding our understanding of God and religious truth and experience in our scientific age. Barbour does not only investigate the relationship between science and religion historically but also analyses its relevance for contemporary science, theology and even for our society. German text. German description: Wie kann man heute noch an Gott glauben? Welchen Stellenwert hat die Religion im Zeitalter der Naturwissenschaft? Welcher Gottesbegriff ist mit einer naturwissenschaftlichen Sicht der Welt vereinbar? Durch Jahrhunderte gab die christliche Uberlieferung das Weltbild vor und bestimmte die Grenzen der Wissenschaft. Seit der Aufklarung hat die Religion fur viele Menschen an Einfluss verloren, nicht zuletzt, weil sie im Widerspruch zu den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft zu stehen schien. 1989-1991 in der beruhmten Vorlesungsreihe Gifford Lectures in Aberdeen als Religion in an Age of Science prasentiert, bestimmt Barbour in diesem Buch den Ort der Religion im Zeitalter der Naturwissenschaft neu. Am Beispiel von Galilei, Newton, Hume, Kant, Darwin u. a. beschreibt der Theologe und Physiker die Wechselwirkungen zwischen Naturwissenschaft und Religion seit dem 17. Jahrhundert. Der aktuelle Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion und die Diskussion um naturwissenschaftliche Methoden und Theorien sowie deren Bedeutung fur die Vorstellung von Gott und von der Natur des Menschen (z.B. Urknalltheorie/Schopfungsvorstellungen) werden ausfuhrlich dargestellt. Barbour erarbeitet funf Herausforderungen des naturwissenschaftlichen Zeitalters fur die Religion: die Naturwissenschaft als Methode, das neue Naturverstandnis, den neuen theologischen Kontext, den religiosen Pluralismus im Zeitalter der Globalisierung und die Bedrohung der Umwelt. Dabei gelingt es ihm, selbst komplexe Sachverhalte wie z. B. die Quanten- oder die Relativitatstheorie zu erklaren und ebenso verstandlich wie anschaulich zu theologischen Inhalten wie z. B. der Schopfungslehre in Beziehung zu setzen.

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Página 39 - Soon as the evening shades prevail The moon takes up the wondrous tale, And nightly to the listening earth Repeats the story of her birth...
Página 274 - Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
Página 80 - Im Oktober 1838, also fünfzehn Monate nachdem ich meine Untersuchungen systematisch angefangen hatte, las ich zufällig zur Unterhaltung „Malthus, Über Bevölkerung", und da ich hinreichend darauf vorbereitet war, den überall stattfindenden Kampf um die Existenz zu würdigen, namentlich durch lange fortgesetzte Beobachtung über die Lebensweise von Tieren und Pflanzen, kam mir sofort der Gedanke, daß unter solchen Umständen günstige Abänderungen erhalten zu werden neigen, und ungünstige...
Página 59 - Wir müssen also den gegenwärtigen Zustand des Weltalls als die Wirkung seines früheren und als die Ursache des folgenden Zustands betrachten. Eine Intelligenz, welche für einen gegebenen Augenblick alle in der Natur wirkenden Kräfte...
Página 90 - Eine andere Quelle für die Überzeugung von der Existenz Gottes, welche mit der Vernunft und nicht mit den Gefühlen zusammenhängt, macht den Eindruck auf mich als habe sie viel mehr Gewicht. Es folgt dies aus der äußersten Schwierigkeit oder vielmehr Unmöglichkeit einzusehen, daß dieses ungeheure und wunderbare Weltall, welches den Menschen umfaßt mit seiner Fähigkeit weit zurück in die Vergangenheit und weit in die Zukunft zu blicken, das Resultat blinden Zufalls oder der Nothwendigkeit...
Página 59 - Eine Intelligenz, welche für einen gegebenen Augenblick alle in der Natur wirkenden Kräfte sowie die gegenseitige Lage der sie zusammensetzenden Elemente kennte, und überdies umfassend genug wäre, um diese gegebenen Größen der Analysis zu unterwerfen, würde in derselben Formel die Bewegungen der größten Weltkörper wie des leichtesten Atoms umschließen; nichts würde ihr ungewiß sein und Zukunft wie Vergangenheit würden ihr offen vor Augen liegen.
Página 63 - Dies ist die Absicht des Werkes, das ich in Angriff genommen habe; und sein Ergebnis wird sein, durch Vernunft/Schlüsse und den historischen Fakten gemäß darzutun, daß die Natur der Vervollkommnung der menschlichen Fähigkeiten keine Grenze gesetzt hat; daß die Fähigkeit des Menschen zur Vervollkommnung tatsächlich unabsehbar ist...
Página 282 - Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
Página 309 - Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.

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