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Mendelssohn

M e ndelsfo h n.

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Im &chten Geiste morgenländischer Poesie ist folgende für die Judenschaft zu Berlin im J. 1767 von ihm beftimms te stantate geschrieben. Von dhnlicher Art ist das Danklied der Judenschaft für die Entbindung der Prinzesfin von Preussen. S. Somid's Anthologie der Deutschen, B. I. ẽ, 3gs f.

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Dir huldigen weit entlegnë Zonen:

iendelssohn In den Schooß gelegt

- Ihrer Riechte Schild zu seyn

Jeßt führt die Keuschheit ihn
In der Liebe Blumenfesseln.

Chor.
Singét, ihr Walker, in wechselnden Chören!
Der du kommst, sei uns gesegnet
Im Namen des Herrn!

Eine Stimme.
Bie Eben da lag,
Den betrachtenden Menschen erwartend,
Wie die Tugend, ihrer Unfterblichkeit sicher,
So fißt im innren Frauenzimmer
Wilhelminens siegende Schönheit.
Aloe und Myrrhen duftet
The hochzeitliches Gewand:
Sold und toftlich Geschmeide
Strahlet um und um:
In ihrem Herzen Unschuld,
Im Gemüthe Furcht des Herrn, ,
Und im sanften Auge Liebe.

Chor.
Einzig ist sie ihrer Mutter fromme Taube
Odon wie der Mond, wie dte Sonne anserwant.

Line Stinime.
Vernimms, o Fürstentod ter, merte drauf!

Der Aufgang zollt dit seinen Segen,
Der Niedergang fleht sich an,
Und die Schwestern Belgiens bringen dir Geschente!
Dort wo die Freiheit thronet
Auf der Walter Handelsschätzen;
ei fernerhin bein Waterland!

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Unsre Rechte müffe ihren Harfengriff vergessen,
Wenn wir Deiner je vergessen!

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S die berer.

Schiebeler.

unter seinen auserlesenen Gedichten findet man mehres re, und zum Theil größere Stücke für die Musik bestimmt. Hier schränke ich mich bloß auf folgende zwei kleine stantaten ein. Von der erstern sehe nan oben das italiänische Original. Xuch in italianischen Singegedichten hatte sich Schiebeler versucht; und ich habe davon in der seinen Gedichten vors angelegten Biographie, S. XXIX ff. eine Probe geliefert.

I.

Kantate an Daphnen.

Nad dem Staliänisden des Zappi.

Du, die mein ganzes Herz entflammt!
So bin ich denn verdammt,
Dir minder zu gefallen,
Weil Blåffe meine Wangen deckt?
O! diese Farbe, die dich schreckt,
Wiß es, erfüllt das Angesidit von allen,
Die, treu dem Gegenstand, får den sie zårtlich glühn,
Vor jeder andern Freude fliehn,
Nichts fehn, nichts håreu, als nur ihn.

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Schiebelety

Kantat e.

M e n u et

2 du, durch die ich jüngst entdeckt,

Daß jene macht'ge Schmerzen,
Die mich die Zårtlichteit für Daphne füh.

len lehrt,
In ihrem schönen Herzen
Des Mitleido sanften Trieb erweckt,
Dich, Menuet, erhebe mein Gesang!
Wie glüht für dich mein ganzes Herz von Dant!
Kein andrer unter allen Tånzen
Låsse so, wie du, ein göttlich Mädchen glänzena
Ein zårtlich Paar, das sich
Einander zugedacht,
Wie tåuschet es durch dich
Den eifersüchtigen Berdacht!

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