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1704. Von Univ.-Prof. Ott. Weber (Prag)

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W. Lenel, Entstehung der Vorherrschaft Venedigs. Von Gymn.-
Oberlehrer Ad. Schaube (Brieg)

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Liber Miraculorum S. Fidis. Von Univ.-Prof. Grützmacher

(Heidelberg)

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Er. Liesegang, Niederrheinisches Städtewesen. Von Archiv-
direktor K. Uhlirz (Wien)

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Fr. Luckwaldt, Oesterreich und die Anfänge des Befreiungs-
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J. Magnette, Joseph II. et la liberté de l'Escaut. Von Univ.-
Prof. E. Hubert (Lüttich)

459-460
J. Marchand, La faculté des arts de l'université d'Avignon.
Von Dr. H. Keussen (Köln)

153
P. J. Meier, Bau- und Kunstdenkmäler Braunschweigs I. Von
Univ.-Prof. B. Riehl (München) ...

253-257

Chr. Meyer, Ausgewählte Selbstbiographien aus dem 15.-18. Jh." 154

Moltkes Militärische Werke. Aus den Dienstschriften des

Krieges 1870/71. 3. Abt. Von Univ.-Prof. R. Schmitt

(Greifswald) ..

149-151

Monumenta Germaniae Historica SS. XXX p. 1. Von Dr. K. Ha mpe

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249-253

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J. J. Mulder en J. Frederichs, Twee verhandelingen over de

Inquisitie in de Nederlanden. Von Univ.-Prof. Blok (Leiden) 141-145

W. Naudé, Getreidehandelspolitik I. Von Univ.Prof. R. Ehren-

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A. Nehring, Veber Herberstein und Hirsfogel

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Norodounghian, Recueil d'actes internationaux de l'empire

ottoman. Von Univ.-Prof. A. Pribram (Wien).

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L. Pastor, Geschichte der Päpste III. Von Priv.-Doz. W. Goetz

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L. Pastor, Savonarola. Von Dr. M. Brosch (Venedig)

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(Berlin)

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108-110

M. Philippson, Der Gr. Kurfürst I. Von Univ.-Prof. K. Breysig

(Berlin)

279-284

A. Pieper, Die päpstlichen Legaten und Nuntien. Von Dr.

Kupke (Rom

142-144

Briefe Pufendorfs. Hrsg. von Gigas. Von Univ.-Prof. R. Fester

(Erlangen)

276-278

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.

112-113

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430-435

266-269

147-149

271-272

287

Rechtsquellen des Kantons Argau. I, 1. Stadtrecht von Arau,

bearb. von W. Merz. Von Priv.-Doz. Siegfr. Rietschel

(Halle a. S.)
Repertorium diplomaticum regni Danici mediaevalis II. 1. 2. Von

Priv.-Doz. E. R. Daenell (Leipzig) . .
Rod. Reuss, De scriptoribus rerum Alsaticarum historicis. Von

Archivassessor A. Cartellieri (Karlsruhe)
R. Röhricht, Königreich Jerusalem. Von Univ.-Prof. R. Stern-

feld (Berlin) . .
L. Schmidt, Kurfürst August von Sachsen als Geograph. Von

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L. Schmitt, Nikolaus Stagefyr und Nikolaus Herborn. Von Priv.-

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G. Schönermark, Bau- und Kunstdenkmäler Schaumburg-Lippes.

Von Prof. P. Lehfeldt (Berlin) ..
W. Schultze, Deutsche Geschichte II. Von Dr. A. Werminghoff

(Berlin)
Ch. Seignobos, Histoire politique de l'Europe contemporaine. Von

Univ.-Prof. H. Ulmann (Greifswald)
W. v. Sommerfeld, Germanisierung Pommerns. Von Dr.

R. Kötzschke (Leipzig). . .
Arm. Tille, Kleinere Archive der Rheinprovinz. Heft 3
Tschackert, Magister Joh. Sutel. Von Lic. theol. Dr. O. Clemen

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Turchányi, Tabellae chronographicae ad solvenda diplomatum

data . .
Veröffentlichungen der Kommission für Steiermark. Von Dr.

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H. G. Voigt, Adalbert von Prag. Von Univ.-Prof. Grützmacher

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C. Wachsmuth, Ziele und Methoden der griechischen Geschichts-

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Fr. Walter, Siegelsammlung des Mannheimer Altertumsvereins .
A. Weiss, Aen. Sylv. Piccolomini. Von Dr. Arn. E. Berger

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K. Wolf, Historische Schulkarte von Bayern .
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L. Zdekauer, Importanza della Diplomatica nelle ricerche di storia

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M. G. Zimmermann, Oberitalienische Plastik. Von Dr. Ph. M.

Halm (München)
v. Zwiedineck-Südenhorst, Deutsche Geschichte von der Auf-

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Von Univ.-Prof. G. Kaufmann..

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Nachrichten und Notizen.

Notizen über wissenschaftliche Unternehmungen, neue Bücher,

Aufsätze. 152. 155. 288. 464, 559.

Historische Kommissionen, Gesellschaften, Vereine, Institute:

Commission royale d'histoire de Belgique 466. Historische Kommission

bei der Kgl. Bayrischen Akademie der Wissenschaften 466. 565. Monu-

menta Germaniae 289. Gesamtverein der deutschen Geschichts- und

Altertumsvereine 467. Hansischer Geschichtsverein 466. Historische

Kommission für Hessen und Waldeck 564. Istituto Storico Italiano 290.

Société d'art et d'histoire du diocèse de Liège 467. Kgl. Preussisches

Historisches Institut 288. 569. Konferenz von Vertretern deutscher Publi-

cationsinstitute 292. Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde 290.

Kgl. Sächsische Kommission für Geschichte 155. Historische Landes-

kommission für Steiermark 464. Thüringische Historische Kommission

564. Deputazione toscana di storia patria 290. Versammlung deutscher

Historiker (Verband deutscher Historiker) 290. Internationaler Historiker-

Kongress 292. 565.

Zeitschriften. 156. 157. 288. 289. 467. 567. Errichtung neuer Lehrstühle

292. Universitätsseminare 467. Greifswalder Ferienkurse 157. 567.

Funde 157

Personalien (Akademien, Universitäten, technische Hochschulen, Archive,

Bibliotheken). 158. 159. 293. 468. 469. 568.

Todesfälle.

E. A. Bond 160. M. Dittmar 159. G. Ebers 469. G. Floerke 570.

Th. Förster 569. K. Haeberlin 159. E. Hamel 160. K. von Höfler 159.

K. Knies 469. B. von Kugler 294. L. Lalanne 294. P. Matkovic 294.

R. Mejborg 469. A. Potthast 159. Br. Reuter 569. 0. Ribbeck 469.

Erwin Rohde 159. A. Rossbach 469. L. Schmidt 294. Fr. Schulin 294,

Serrure 469. F. Stieve 294. G. Th. Stokes 294. M. Tabarrini 160.

J. A. Tomaschek 160. A. Wauters 469. H. Weber 159. K. Fr. Wehr-

mann 569.

Nekrolog: F. Stieve 470.

Erwiderung. Von Uhlmann (Halle a. S.) – Antwort. Von Karl

Müller (Breslau). ...

294-296

Die Waldenser, Franz von Assisi und Archivrat Dr. Keller. Von

Univ.-Prof. Karl Müller (Breslau).

570-578

Erklärung. Von Oberbibliothekar H. Haupt (Giessen)

578

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Volksrecht und Königsrecht? Untersuchungen zur fränkischen Verfassungs- und Rechtsgeschichte.

Von

Gerhard Seeliger.

Einleitung Vor fast drei Jahrzehnten ist Sohms berühmtes Buch „Die fränkische Reichs- und Gerichtsverfassung“ erschienen. Der geistvolle Jurist, der mit scharf gesonderten Begriffen zu operieren pflegt, war von den Ergebnissen der Untersuchungen Waitz' nicht befriedigt. Und gewiss konnte die Verfassungsgeschichte mit ihrer vorsichtigen Zurückhaltung, welche Widersprüche und Unbestimmtheiten der urkundlichen und historiographischen Nachrichten gar oft zu lösen verschmähte, mit ihrem bewunderungswürdigen Reichtum an Quellenstellen, aber mit ihrer Scheu vor der Durchführung leitender Ideen nicht das Ende in der Erkenntnis der behandelten Verhältnisse bedeuten. Sohm ersetzte diesen Mangel. Klar, scharf und mit einer überzeugenden Plastik der Darstellung entwickelte er ein geschlossenes System des fränkischen Rechts- und Staatswesens.

In Sohms Darstellung spielt die Gegenüberstellung von Volksrecht und Amtsrecht (oder Königsrecht) eine hervorragende Rolle, vielleicht die hervorragendste. Sie beherrscht im Grunde alle anderen Ausführungen über Recht und Verfassung, sie bildet den Unterbau für das gesamte Staats- und Rechtssystem, das Sohm zuerst enthüllen zu dürfen vermeint hat.

Im Sturm hat sich diese Auffassung Anerkennung verschafft. Hier fand man so reichlich alles das, was man bei Waitz vermisste, hier war nicht nur reichstes Material geboten, hier war ein durchaus einheitlicher Bau aufgeführt. Die Freude über die Schönheit und Harmonie der Ideen erwarb vor allem Sohm An

Histor. Vierteljahrschrift. 1898. 1.

1

hänger. Und mochte es auch befremden, dass oft an die Spitze der Ausführungen Thesen hingestellt werden, neu und nicht selten paradox zugleich, ein eingehender Beweis mit einer Fülle von Quellenbelegen schien doch stets nachzufolgen.

Juristen und Historiker haben sich zumeist der Auffassung Sohms angeschlossen. Wie ein begeisterter Anhänger vor wenig Jahren Sohms Ideen über die Entstehung des Städtewesens als „Lösung des Rätsels der Sphinx“ erklärte, so mag ähnliches vom älteren Werk gedacht worden sein. Sohm kämpfte einst gegen „die herrschende Ansicht“; Sohms Meinung ist selbst herrschend geworden. Ja ihr Einfluss hat sich nicht auf die Betrachtung der fränkischen Verhältnisse beschränkt. Die Gegenüberstellung von Volksrecht und Königsrecht hat auch sonst Anwendung gefunden, in gewisser Hinsicht universelle Herrschaft bei rechtsund verfassungshistorischen Betrachtungen erlangt.

Nur selten erklangen neben den zahlreichen Stimmen der Anhänger Worte des Widerspruchs. Waitz hat diesen und jenen Punkt der Sohmschen Auffassung beanstandet, Fustel de Coulanges", der so gerne seine eigenen Wege ging, das ganze System abgelehnt und ignoriert, ebenso, wenigstens in der Hauptsache, v. Amira’, während Dahn wiederholt und kräftig seinen abweichenden Standpunkt hervorhob. Was Dahn über die Unmöglichkeit eines Widereinanders zweier Rechtssysteme bemerkte, verdient volle Beachtung, aber die ganze Opposition gegen die herrschende Ansicht richtet sich, glaube ich, mehr gegen technische Ausdrücke als gegen das Innerliche des Systems, und die Gegenüberstellung von Gesetz und Verordnung, die Dahn annimmt, läuft vielfach auf das hinaus, was - einigermassen modifiziert der Gegensatz von Volksrecht und Königsrecht besagen wollte.

In ganz anderer Weise als Dahn leitete H. Brunner in seiner monumentalen deutschen Rechtsgeschichte eine Reaktion

1 Histoire des institutions politiques III (La monarchie Franque) bes. S. 109 f.

2 Grundriss des german. Rechts (Sep. aus Pauls Grundriss der germ. Philologie. 2. Aufl.) S. 15 f.; in Gött. Gel. Anz. 1888 S. 57 ff. und 1896 S. 190 f.

* Vgl. Deutsche Geschichte 1, 2, S. 645 f.; Könige VII, 2 S. 31 ff. Der Ansicht Dahns schloss sich im wesentlichen an W. Schultze, Deutsche Gesch. von der Urzeit bis zu den Karolingern 2, 393 ff.

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